Ars Electronica
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Sex im Zeitalter seiner reproduktionstechnischen Überflüssigkeit


Wer wird in Zukunft wie mit wem Sex haben - und warum? Ars Electronica 2000 die rückt die kulturellen und gesellschaftlichen Perspektiven der modernen und zukünftigen Reproduktionstechnologie ins Zentrum künstlerischer wie theoretischer Auseinandersetzungen. Von Geburtenkontrolle und künstlicher Befruchtung und Samendatenbanken, zu Egg-Donation, Leihmutterschaft, bis hin zur noch in ferner Zukunft angesiedelten asexuellen Prokreation mittels Klonierung und künstlicher Gebärmutter. Gentechnologie ist der Schlüssel zur geplanten Umgestaltung und Konditionierung der materiellen Basis von Leben. Ausgestattet mit diesem Werkzeug zur Manipulation des Lebens an sich, ist der menschliche Gestaltungswille bei der Spezies Mensch selbst angelangt. Die weit reichenden kulturphilosophischen, gesellschaftspolitischen und metaphysischen Fragen und Konfliktpotenziale, die dieser epochale Umbruch aufwirft, thematisiert und diskutiert Ars Electronica 2000.
© Ars Electronica Linz GmbH, info@aec.at