Ars Electronica
 
 
 

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Prix1990
Prix 1987 - 2007

 
 
Veranstalter:
ORF Oberösterreich
 


ANERKENNUNG
Machine Dreams
Jill Scott


Scott graduierte 1973 in Art and Design am Prahan College of Advanced Eduaction in Melbourne, sie erwarb weiters ein Diploma of Education am Melbourne Teachers College und einen Master in bildender Kunst und Kommunikation an der San Francisco State University (1977). Neben zahlreichen Gruppenausstellungen hatte Jill Scott auch Einzelausstellungen, darunter bei der Sydney Biennale 1990, The Performance Space, Sydney 1990, Audio Visual Lisboa, Lissabon 1990, beim Melbourne Film Festival 1988 und der Sound Factory, Tokio 1986.

Die Installation „Machine Dreams" verwendet Video, um Zonen individueller Sound-Samples auszulösen. Es handelt sich um eine interaktive Installation, die die Reaktion des Mitwirkenden auf die visuelle Komponente des Aufführungsraums benützt, um eine Klang-Landschaft zu erzeugen.

Die visuelle Komponente bezieht sich auf Visionen einer technologischen Utopie, dargestellt durch vier modifizierte Maschinen aus dem Leben von vier Frauen der Geschichte. Diese Maschinen sind: eine Nähmaschine (1900), eine Schreibmaschine (1940), eine Küchenmaschine (1960), eine Telephonvermittlung (1990).

Vier grafische Bilder, an der Wand dargestellt, verbinden die ausgestellte Technologie und den Körper. Die Klangkomposition reflektiert die utopischen Träume jeder Epoche und die Technologie selbst.

Technischer Hintergrund
Klang: gesponsert von Perceptive Systems, Melbourne, Australien; 3DIS Music System; eigene Hardware und Software; 4 monochrome Video-Überwachungskameras; Host-PC; 4 Video-Frame-Grabber (Vista und Matrox PIP); RGB-Monitor; Roland MPU401 Synthesizer Controller; MIDI-basierte Synthesizer und Sampler.