Ars Electronica
 
 
 

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Prix1990
Prix 1987 - 2007

 
 
Veranstalter:
ORF Oberösterreich
 


ANERKENNUNG
Particle Dreams
Karl Sims


Karl Sims erwarb seinen ersten B.S. 1984 am MIT. Nachdem er ein Jahr bei Thinking Machines Corporation gearbeitet hatte, kehrte er ans MIT zurück und studierte Computergrafik am Media Lab, wo er 1987 zum Master graduierte. Er schloß sich auf ein Jahr der Entwicklungs- und Forschungsabteilung bei Whitney/Demos Productions an und wurde später Forschungsleiter und Mitbegründer der Hollywooder Optomystic. Derzeit arbeitet er sowohl bei Optomystic als auch als Konsulent für Thinking Machines Corporation und schreibt Parallel-Software für Computergrafik und -animation.

„Particle Dreams" ist eine Sammlung aus vier kurzen Traumsequenzen: wirbelndes Feuer, ein Schneesturm, ein tumultöser Kopf und ein plätschernder Wasserfall. Diese Träume wurden mit einem daten-parallelen Rendering- und Animationssystem geschaffen, das für die Connection Machine CM-2 geschrieben wurde, einen parallelen Supercomputer, der zwischen 8-K- und 64-K-Prozessoren einsetzt.

Technischer Hintergrund

Eine Teilchenverhaltens-Beschreibungssprache wurde zur Kombination von dynamischen Simulationen mit kinematisch gesteuerten Bewegungen verwendet, um sowohl realistisch als auch unrealistisch anmutende Bewegungen zu schaffen. Jedes bewegte Partikel bekam seinen eigenen virtuellen Prozessor zugeordnet, so daß Tausende Teilchen gleichzeitig animiert und „gerendered" werden konnten.