Ars Electronica
 
 
 

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Prix1993
Prix 1987 - 2007

 
 
Veranstalter:
ORF Oberösterreich
 


ANERKENNUNG
7 objects meet
Akke Wagenaar


,7 objects meet' ist eine interaktive Installation in Echtzeit. Der graphische Output eines Echtzeitprogramms wird über einen Videoprojektor auf eine Leinwand projiziert. Über drei Sensorplatten vor der Leinwand, auf denen der Betrachter stehen kann, beeinflußt er das Programm und löst Klänge aus. In der virtuellen Welt des Programms selbst bewegen sich sieben Objekte nach physikalischen Gesetzmäßigkeiten (Schwerkraft, Elastizität, Reaktionen beim Zusammenprall). Die virtuelle Kamera ist immer mit einem der Objekte verbunden und liefert daher einen subjektiven Blickwinkel. Durch die Veränderung der physikalischen Parameter der Objekte (Elastizitätsfaktor, Richtung und Größe der Schwerkraft etc.) werden bestimmte Verhaltensmuster der Objekte vorgegeben. Aus den Millionen von möglichen Kombinationen der Parameter wurden jene elf ausgewählt, die klare Verhaltensmustergruppen ergeben. Durch seinen Standort auf einer der drei Sensorplatten verursacht der Betrachter eine Veränderung der Verhaltensmuster. Das Programm nimmt ihn als eines der Objekte wahr, verbindet ihn mit der virtuellen Kamera und bezieht ihn in seine Berechnungen ein. Abhängig von der vorangegangenen Konstellation der Objekte zueinander ergeben sich durch das Eingreifen des Betrachters vielfältige Bewegungsmuster der Objekte. Diese Arbeit ist ein Instrument, auf dem der Betrachter/Spieler seine eigenen audiovisuellen Sequenzen spielen kann.