Ars Electronica
 
 
 

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Prix1991
Prix 1987 - 2007

 
 
Veranstalter:
ORF Oberösterreich
 


ANERKENNUNG
Hulk with Shadow
Dick Ibach


Dick Ibach graduierte 1968 zum Bachelor of Arts an der Seattle University und 1972 zum Master of Fine Arts am Pratt Institute. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen, darunter Dutchass County Art Association, Poughkeepsie, New York (1991); „Hardcopy", University of California und Verbum Magazine (1990); „Collaboration of Art and Wine", Simon James Gallery, Berkeley (1989). Zahlreiche Werke für öffentliche Einrichtungen, darunter für Washington State Arts Commission, Oregon Arts Commission, Salem, Oregon, und Metropolitan Arts Commission and City Percent for Public Art, Portland, Oregon seit 1981.

Ich genieße die Unmittelbarkeit von so viel Farbe, die durch den Computer so leicht machbar ist. Mein Zugang ist ein eher expressiver, deshalb vermeide ich zumeist die billige Subtilität und die sanften Schattierungen der computergenerierten Bilder. Ich arbeite mit überlagerten Farbmischungen. Einer der Vorteile des Computers als Werkzeug ist, daß ich mit Bild- oder Farbvariationen arbeiten kann, für die ich mit Leinwand und Pinsel nicht genug Geduld aufbrächte.

Wenn ich den Computer verwende, so setze ich die einzelnen Tools geistig so ein, als würde ich Farbe auf Leinwand verwenden. Wenn man einmal in der Entwicklung eines Bildes steckt, vergißt man zumeist, ob man eine Maus oder einen Pinsel in der Hand hält, und man wird von der Qualität der Veränderungen am Bildschirm total gefangengenommen. Der Computerbildschirm erfüllt das Spektrum meiner Visionen. Ich verwende die Pixel-Paint-Appli-kation, als wäre sie eine ,magische Farbe', die ganz plötzlich gute Farben und Transparenzen hervorbringen kann. Die Fähigkeit des Computers, komplexe Bilder prompt zu reproduzieren, verleitet noch mehr zu einer Untersuchung der Bilderwelt.

Technischer Hintergrund

HW: Mac II
SW: Pixel Paint Pro