Ars Electronica
 
 
 

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Prix1991
Prix 1987 - 2007

 
 
Veranstalter:
ORF Oberösterreich
 


ANERKENNUNG
O. T.
Rüdiger Hirt


Rüdiger Hirt, geboren am 11. 10. 1952 in Hamburg; 1985-1987 Studium der freien Malerei bei Prof. Kai Sudek an der Hochschule für Bildende Kunst/Hamburg; seit 1987 künstlerische Arbeit mit Computern. Ausstellungsbeteiligungen: „Digitale Kunst" (Wanderausstellung), Bremen 1989, Bochum 1990; Kunsthaus Kunstmarkt, Herbst 90; Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Hamburg seit 1990.

Aus der praktischen Arbeit mit Computern entwickelten sich einige Themen - und Fragestellungen, denen ich mit meinen Arbeiten nachzugehen versuche.

  1. Welche Bedeutung hat die Tatsache, daß jede Arbeit, die mit Hilfe eines Computers entsteht, nichts weiter ist als ein veränderbares Programm? Besonders bei mit Paint-programmen ,gemalten' Bildern stellt sich ein nicht zu unterschätzender Überraschungseffekt ein, wenn das in nahezu traditioneller Arbeitsweise erstellte Bild innerhalb kürzester Zeit vorliegt.

  2. Welche Bedeutung hat die Annahme, die DNS sei ein veränderbares Programm, unter Berücksichtigung der Tatsache, daß jede Arbeit nichts weiter ist als ein veränderbares Programm?

Diese Gedanken versuche ich in meinen Arbeiten zu transportieren. Grundsätzlich, meine ich, ist das Medium Computer mit einem Spezialgebiet wie Computergraphik völlig unterfordert. Sind doch schon allerbilligste Systeme wie der gute alte C64 in der Lage, Text, Bilder und Töne mit Hilfe eines geeigneten Monitors darzustellen. Diese Töne, Bilder und Worte werden im täglichen Umgang mit dem Computer in der Regel auf einer Diskette, einer Festplatte und neuerdings auch wieder auf Magnetband aufbewahrt (gespeichert) - ich halte dies für die einzig geeigneten Aufbewahrungsorte für Computerkunst.

Technischer Hintergrund

HW: Amiga 500
SW: Photon Paint 2.0