Ars Electronica
 
 
 

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Prix1991
Prix 1987 - 2007

 
 
Veranstalter:
ORF Oberösterreich
 


ANERKENNUNG
Onyx on Torus
Sui Morita


Sui Morita wurde 1959 in Tokyo geboren. Er studierte an der Musashino Art University, Tokyo, und der School of Contemporary Art in Yokohama. 1988-1990 Arbeit als künstlerischer Assistent im Hikosaka Studio, Tokyo. Zahlreiche Ausstellungen, darunter „Luminous Orange on Picture Postcard of Tokyo", Mail-Art, 1988; „Digital Image", Washington Art Gallery, Tokyo 1991. Sieger des Japan Computer Graphics Grand Prix 1991.

Computergraphik ist nach und nach in ihrer kurzen Geschichte auch in der Gesellschaft bekannt geworden. Jetzt aber hat sie einen Punkt erreicht, an dem sie ihren Status selbst definieren muß. Arbeiten auf diesem Gebiet müssen notwendigerweise die ganze Geschichte des Bildes, von der Malerei bis zur Photographie, einschließen. Deshalb arbeite ich ganz bewußt mit einem 2D-Paint-System.

Bei den digitalen Gemälden meiner Einreichung sind die internen Formen nicht auf ein Einzelbild beschränkt. Die Bilder basieren auf Rotationskörpern von Kegelschnitten, deren xy-Koordinaten verknüpft werden. Nach einer Verschiebung der Koordinaten wird ein nächstes Einzelbild generiert. Mehrfache Überprüfung der variablen Komposition gibt verschiedene Bilder, von denen vor dem Druck ein oder mehrere Einzelbilder oder Kompositionen ausgewählt werden.

Um in einem Medium ohne Vergangenheit Kunst erzeugen zu können, braucht man Erfahrung im System als Werkumfeld. Das Paint-System dient als Schnittstelle zwischen dem Menschen und seiner Welt. Für mich ist das System ein Umfeld, das meine Imagination neu formt. - Aber, ist es schwerelos oder ein gewichtiger Synchro-Energizer?

Technischer Hintergrund

HW: Nec-PC 98, Mac II FX, Wacom-Pressure-Pen
SW: Original