Ars Electronica
 
 
 

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Prix2005
Prix 1987 - 2007

 
 
Veranstalter:
Ars Electronica Linz & ORF Oberösterreich
 


AUSZEICHNUNG
Der Herr der Ringe – eine gescannte Geschichte
David Haslinger


Da ich mir leider die Herr der Ringe-Filme im Kino und auf DVD noch nicht ansehen durfte, dachte ich mir, ich könnte doch selbst eine Verfilmung machen, die nicht so brutal ist. Die Geschichte kannte ich ja schon von Comics und Nacherzählungen. Mit den Büchern habe ich auch schon vor längerer Zeit angefangen, bin aber noch nicht so weit damit. Einige Ausschnitte aus den Filmen sind mir natürlich schon bekannt, das konnten meine Eltern natürlich nicht ganz verhindern.

Zum Glück hatte ich die Herr der Ringe-Überraschungseier-Figuren aus meinem Setzkasten. Die mussten als Schauspieler herhalten. Passende Hintergründe für die einzelnen Szenen nahm ich aus einem Kalender und dem Internet (ausgedruckt und ausgeschnitten). Zum Aufnehmen der einzelnen Bilder habe ich einen einfachen Scanner verwendet. Das sieht ganz witzig aus, weil die Bilder dadurch etwas verschwommen sind. Am Computer wurde dann an manchen Stellen noch etwas nachbearbeitet. Das Aufwendigste, aber auch Interessanteste an der ganzen Arbeit war die Vertonung. Mit dem Audio-Programm Audacity habe ich meine Stimme aufgenommen und mit unterschiedlichen Filtern verzerrt – passend zur jeweiligen Figur eine andere Stimme. Dazu sind dann natürlich immer wieder andere Toneffekte gekommen, am Schluss dann sogar noch an manchen Stellen Musik. Mit dem Windows Movie Maker wurden dann die einzelnen Tonspuren und die Bilder zu einem Film zusammengefügt und sogar noch ein Nachspann erzeugt.