Ars Electronica
 
 
 

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Prix2005
Prix 1987 - 2007

 
 
Veranstalter:
Ars Electronica Linz & ORF Oberösterreich
 


ANERKENNUNG
plavyna
Kateryna Zavoloka


Katja Zavolokas Musik besteht aus intensiven variierten Klangbewegungen und unerwarteten Kombinationen, die in sorgfältig gesteuerte elektronische Flüsse zusammengeführt werden. Kultur und Natur der Ukraine versuchen niemals, irgendwelche Vorhersagen zu treffen – alles kann zu etwas werden, was keiner erwartet hat. Ihre Musik ist – strukturell gesehen – höchst ungewöhnlich. Auf die Frage nach dem Motiv für den Aufbau solch unterschiedlicher und komplizierter Konstrukte, erklärte sie, sie beabsichtige, mehr und mehr offene und freie Musik zu produzieren, die die momentanen Schattierungen ihrer Gefühle und Emotionen widerspiegelt. Sie wies auch darauf hin, dass ihre Musik als natürlicher Ausdruck ihrer privaten Freiheit zu verstehen ist. Der erfundene Klangstil, den sie projiziert, kann recht impulsiv sein, indem er frakturierte Pulsfragmente und abstrakte melodische Teilchen verwendet, bis hin zu vokal beeinflussten Hybriden aus stolpernden und unvorhersehbaren Polyrhythmen, gekoppelt mit verzerrten Klangobjekten, irgendwo zwischen Noise und Melodic: ein instabiler und unbeholfener Klang in permanenter Transition.