Ars Electronica
 
 
 

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Prix2005
Prix 1987 - 2007

 
 
Veranstalter:
Ars Electronica Linz & ORF Oberösterreich
 


ANERKENNUNG
POD (Wind Array Cascade Machine)
Steve Heimbecker


POD (Wind Array Cascade Machine) ist die erste Installation, die für das Wind Array Cascade Machine-(WACM)-Datennetzwerk geschaffen wurde. POD ist eine 64-Kanal-Installation, die mittels 2880 LEDs ein vierdimensionales Abbild des Windes darstellt. Jedes der 64 „PODs“ stellt eine Geschwindigkeits-/Amplitudenanzeige eines der 64 Windsensoren des WACM-Datennetzwerks dar. POD wird entweder über einen Live-Stream von Daten aus dem bestehenden WACMSystem in Montréal oder mit früher aus dem WACMDatenbestand aufgezeichnetem Material gespeist. POD wurde zuletzt in der Gallery Oboro (Montréal, CA) aufgeführt, unmittelbar nach der europäischen Premiere im Rahmen der ISEA 2004 im Museum of Contemporary Art Kiasma (Helsinki, FI).

Die Wind Array Cascade Machine (WACM) ist ein 64-kanaliges System zum Umwelt-Mapping und Datenverteilung. Die 64 Bewegungssensoren von WACM messen in Echtzeit Geschwindigkeit, Amplitude und Wellenmuster des Windes, der über offenes Land oder über eine Dachfläche streicht. Durch das gesamte Datenset der Bewegung ist es möglich, die Laufrichtung der Wellenbewegung des Windes einzufangen. Diese erfassten Wellenmuster des Windes stellen metaphorisch die Bewegung von Klang-(Sinus-)Wellen dar. Die vom WACM erfassten Daten können aufgezeichnet und für spätere Verwendung archiviert und/oder über das WWW als Streams für jede Heimbecker-Installation verbreitet werden, die ein WACM-Datenset benötigt.

Seit August 2004 ist WACM dank der Unterstützung der Daniel Langlois Foundation auf dem Dach des Ex-Centris Building in Montréal installiert. Die Elektronikund Software-Systeme sowohl für POD als auch für WACM wurden in Zusammenarbeit mit Avatar (Québec, CA) entworfen.